Rückkauf des Emittenten

Es gibt auch Praxisfälle, in denen ein Unternehmen welches eine Inhaberschuldverschreibung aufgelegt und an Kunden verkauft hat, diese ganz gern vor Laufzeitende wieder zurück kaufen möchte.

Da die Inhaber nicht bekannt sind, kann das Unternehmen nur über die gängigen Presse- und Börsendienste versuchen, die Besitzer zum Verkauf zu bewegen. Über die Gründe kann man spekulieren.

Zum besseren Verständnis der Problematik eine Textpassage der offiziellen Presseerklärung des Unternehmens mit Rückkaufabsicht:

Der Vorstand der Aktiengesellschaft XYZ mit Sitz in…, ISIN DE…, beabsichtigt den vorzeitigen Rückerwerb der von der Gesellschaft mit Fälligkeit am 03.10.2009 begebenen 6,00%-Inhaberschuldverschreibung. Der Rückerwerb soll zu einem Kurswert von 100,00% erfolgen. Die Zahlung von Stückzinsen ist vorgesehen.

Ein Angebot an die Inhaber der 6,00%-Inhaberschuldverschreibung soll kurzfristig im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Einen entsprechenden Beschluss hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats gefasst.
Diese Ad-hoc-Mitteilung stellt kein öffentliches Angebot für den Kauf der Inhaberschuldverschreibung dar.

Der Vorstand