Einlagensicherung

Es gibt für Kreditinstitute seit Anfang der 70-iger Jahre eine gesetzliche Einlagensicherung, die Einlagen bis zu 50.000 Euro abdeckt. Diese Regelungen sind im Rahmen der EU noch verschärft wurden. Allerdings gilt die gesetzliche Einlagensicherung nur für Banken, die Ihren Hautptsitz in Deutschland haben.

Zusätzlich werden die Anlagen der Kunden durch ein bankeneigenes Sicherungssystem, welches weit über die gesetzlichen Umfang hinausgeht, geschützt. Dieses Instrument nennt sich Bankensicherungsfond und funktioniert ähnlich einem normalen Fond. Die Banken zahlen entsprechend ihrer Kundenanlagen in den gemeinsamen “Topf” ein. Damit wird für den Fall, sollten die Sparanlagen der Kunden im Falle einer Bankeninsolvenz in Gefahr geraten, vorgesorgt.


Einlagensicherung

Gelten diese Regelungen auch für eine Inhaberschuldverschreibung ?

Leider nicht. Eine Bedingung für die Zugehörigkeit der Anlage zu einem der Einlagensicherung unterliegenden Invest ist die namentliche Ausstellung des Papieres auf den Investor. Das ist, wie erläuert, gerade bei einer Inhaberschuldverschreibung nicht der Fall.

Aus dem Grund der fehlenden Einlagensicherung heraus sollte der Anlegen das Risiko bei der Investition seines Geldes in Inhaberschuldverschreibungen genau abwägen.